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Kaffee.Pause.Fair 2011

Es ist kein Geheimnis: Wir Deutschen lieben Kaffee!

Im vergangenen Jahr konsumierte jeder Bundesbürger durchschnittlich 150 Liter von dem koffeinhaltigen Getränk, das übersteigt sogar den jährlichen Bierkonsum, der “nur” noch knapp die 100 Liter-Grenze pro Kopf übersteigt. Kaffee ist nach Erdöl sogar die meistgehandelte Ware der Welt. Auch wir Wölfe gehören zu den Kaffeekonsumenten aus Leidenschaft und das Ausfallen der Espresso-Maschine besitzt durchaus Potential für allgemeinen Morgenfrust. An der Begeisterung für Kaffee wird sich vermutlich so schnell nichts ändern, vielleicht aber an dem Inhalt unserer Tassen. Mit der Aktion “Kaffee.Pause.Fair 2011″ setzt sichTransFair, eine Organisation, die sich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Kaffee-Anbaugebieten stark macht, genau dafür ein.

Der 30. September steht ganz unter dem Stern der braunen Bohne. An diesem Tag, dem Tag des Kaffees, hat sich TransFair vorgenommen einen Weltrekord aufzustellen, nämlich bundesweit so viele Menschen wie nur möglich dazu zu bewegen 500.000 Tassen fair gehandelten Kaffee innerhalb eines Tages zu trinken.

2009 wurden in nur einer Stunde bereits 120.566 Tassen Fairtrade-Kaffee konsumiert. Unterstützt wurde die Aktion von Privatpersonen, Bio-Supermärkten, Betriebskantinen und vielen mehr, selbst von Tchibo und Starbucks, die eine Stunde lang kostenlosen Fairtrade-Kaffe an ihre Kunden ausgaben. Tchibo wird in diesem Jahr in allen teilnehmenden Tchibo-Filialen zum Preis von 95 Cent pro Tasse Fairtrade-zertifizierten Kaffee verkaufen, um einen Anreiz zum Ausprobieren zu schaffen und bei den Menschen ein größeres Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen. Alle Infos zu Fairtrade-Kaffe, der Aktion und wie man sich daran Beteiligen kann, findet ihr hier.

2010 lag der Marktanteil von Fairtrade-zertifiziertem Kaffee bei zwei Prozent, das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil von Bio-Kaffee lag dabei bei 67 Prozent (Quelle: TransFair). Da ist noch eine Menge Spielraum nach oben hin offen, also probiert doch einfach mal aus.

Dass das Thema hochaktuell ist, zeigt auch das gerade erst auf Youtube erschienene Video von Solidar Suisse, die sich weltweit für gerechtere Arbeitsbedingungen einsetzen.

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