Netzjagd

Netzjagd Nr. 37

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Donnerstag, 10. März 2011 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Laut der Studie Go Smart 2012* nennt ein Drittel aller Befragten mobile Bezahlfunktionen als interessanten Grund, sich ein Smartphone zuzulegen. Oje, was ist, wenn rauskommt, dass es kaum welche gibt? Ein brandneuer Dienst will jetzt alles revolutionieren. Jedenfalls in Amerika.
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Netzjagd Nr. 36

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 28. Januar 2011 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Es hat gedauert, es hat sich gesammelt, es wird endlich gezeigt: Fünf Dinge, die der Rede wert sind.

Ich könnte mit New Yorks hottest Company anfangen, aber die kommt erst später, damit Ihr bei der Stange bleibt. Erstmal wird’s hip.
Hipmunk heißt reichlich rätselhaft dieser Dienst mit einem Eichhörnchen als Wappentier (engl. Chipmunk), was nicht weiter rätselhaft wäre, wenn es sich dabei nicht um Flugbuchungen handelte. Und die werden so aufbereitet, wie man es noch nie gesehen hat. Die Ergebnisse werden dann sortiert nach “Agony”, also Quälerei ausgeworfen. Agony definiert sich dabei als Summe von Frühaufstehen, Umsteigerei, Flugdauer und Preis. Die Rangliste der Quälerei ist ziemlich interaktiv, amüsant sogar. So können mit weiteren Filterfunktionen die Red-Eye-Flüge rausgeschmissen oder andere Flüge angezeigt werden, die noch schlimmer sind, als das, was man schon sieht. Zeitfenster können durchs Ziehen von Begrenzungslinien weiter eingeschränkt werden. Die Anzeige aktualisiert sich dynamisch. Alle Zwischenstopps, alle Grunddaten überhaupt werden visuell statt textlich angezeigt. Höchst modern, neu gedacht, extrem bedienfreundlich und schneller als alles Andere.

mflow ist ein Musikdienst, der allein schon vom Design her in dem Maß begeistert, wie LastFM mir auf die Nerven geht. Er erinnert in der Methodik an Blip.fm, indem es eine Community von Musikliebhabern bildet, die bei mflow jeweils das erzeugen, was sie hier einen “flow” nennen. Da wo LastFM duch Trägheit und mangelnde Intelligenz im Musik-Matching-Algorithmus stört, tut’s Blip mit nicht funktionierender Musik und ebenso schlechter Tonqualität wie bei allen anderen Streamingdiensten. Blip und mflow arbeiten gar nicht erst mit pseudo-intelligenten Musikalgorithmen (iTunes-Nutzer kennen das von “Genius”), sondern, indem sie einfach Fans und die Sachen abgleichen, die sie gern hören. mflow funktioniert zudem auf mobilen Geräten, weil es mit HTML 5 gebaut ist – Blip.fm setzt auf Flash – und überzeugt mit hohen Datenraten. Die ersten fünf Stücke, die man auf Facebook oder Twitter postet, kann man sich übrigens kostenlos runterladen.

Höchste Zeit für den heißesten Schuppen New Yorks:
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Netzjagd Nr. 35

Veröffentlicht in Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 7. Januar 2011 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Das neue Jahr beginnt mit einer Wende – von der An- zur Unwendung. Social-Media-Apps, die man echt braucht, oder echt nicht.

Unsocial ist eine mobile Unwendung, die man auf z. B. auf Konferenzen und Messen nutzen soll, um passende Gesprächspartner zu treffen. Funktioniert nur in San Francisco. Kurzfassung: Location based Visitenkarten. In San Francisco.

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Netzjagd Nr. 34

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 10. Dezember 2010 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Diese Netzjagd ist wie Weihnachten. Sie bringt lauter Überraschungen auf den Tisch: Quietschsüße, fetttriefende, quicklebendige und tote. Ja, tote.

Wir beginnen mit drei Portionen in quietschsüß.
Erst mache ich mich noch lustig über Christophs Idee, Geschenkpapier zum Selbstausdrucken anzubieten (absurd!), dann sehe ich, bei Samsung gibt’s genau das. Die Lösung — herrje, Tweets.

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Netzjagd Nr. 33

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 3. Dezember 2010 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Wir registrieren die Albumisierung des Social Web. Was ist los?

Zur Einstimmung versinken wir in eine der neueren Live-Visualisierungen von Twitter-Aktivitäten aller Länder.

Jeden Augenblick fliegen uns die Status-Updates unserer Freunde aus zig Netzwerken um die Ohren. Und im nächsten Augenblick verlieren wir diese Augenblicke aus den Augen. Ein Notstand, dessen sich immer mehr Dienste annehmen, indem sie aus unseren Newsfeeds Sammlungen machen, die wir speichern können. Social-Network-Alben — wider das Vergessen.
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Netzjagd Nr. 32

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 26. November 2010 von Sascha Moses – 1 Kommentar

Neu: Die All-in-one-Netzjagd. Eine einzige Website stellen wir vor, und sie ist wegweisend in Gestaltung, Typografie, Navigation und Bedienspaß.

Es geht um die fünfte Ausgabe des Magazins vom Design-Blog Design made in Germany, und es hat soeben den ersten Preis bei den Web Font Awards gewonnen. Und zwar verdient und mit großem Abstand vor den Nächstplatzierten, wie ich finde. Denn dieses Magazin ist ein Gesamtkunstwerk.

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Netzjagd Nr. 31

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Freitag, 19. November 2010 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Für Jäger und Sammler. Für Daten und Taten. Eine Betriebsanleitung.

Auf Kickstarter wird Geld gesammelt. Und zwar für künstlerische Projekte. Hier sammeln sich ultra-independent Spielfilmmacher, Konzertarchivare oder Leute mit Buchprojekten. Und wenn man findet, dass die Macher nicht nur Flausen im Kopf, sondern echte Beachtung verdient haben, kann man gleich sein Geld dorthin überweisen. Vielmehr ankündigen. Denn wenn die projektierte Summe nicht zustandekommt, fließt auch kein Geld. Falls doch, freut man sich, geholfen zu haben und über einen persönlichen Anteil am Projekt. Das können handsignierte Ausgaben, Filmskizzen, DVDs oder andere exklusive Artefakte sein. Jeder kann dort sein eigenes Vorhaben einstellen und schon vorab beobachten, wie die Resonanz auf eine Idee ist und wie sie sich entwickelt.

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Netzjagd Nr. 30

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Montag, 8. November 2010 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Diese Netzjagd ist wie eine Party, weil alles total social ist. Und mit dem Guckkasten ins Netz geht’s schon los – dem Browser.

Mit Flock kann man schon jetzt rudimentär social browsen, aber mit diesem neuen Ding geht das jetzt völlig unrudimentär und findet außerdem – Achtung, Buzzword! – in der Cloud statt. Und dann heißt er auch noch Rockmelt. Aber hallo.

Jetzt sind wir nie wieder allein im Netz unterwegs, sondern schleppen all unsere Facebook-Freunde immer mit uns rum. Dabei bietet Rockmelt mehr als nur besseres Social Bookmarking, wie bei Flock (oder dem inzwischen offenbar gestorbenen Dolphin), sondern verkürzt die Wege zwischen dem, was unsere Freunde so erzählen und dem, was wir ihnen erzählen. Ungefähr so. Außerdem soll es eine superschnelle Suche geben, durch die man blättern kann. Genauer weiß ich’s nicht. Ich warte auf den Einladungscode zur Private Beta und bin gespannt.
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Netzjagd Nr. 29

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Mittwoch, 27. Oktober 2010 von Sascha Moses – Ersten Kommentar schreiben

Die notorisch hässlichste Website der Welt kommt zurück – MySpace bäumt sich auf und ergreift seine letzte Chance.

Dabei handelt es sich um weit mehr, als ein Redesign. Mit einer neuen strategischen Ausrichtung stemmt sich das einst größte Social Network gegen die drohende Bedeutungslosigkeit.
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Netzjagd Nr. 28

Veröffentlicht in Aktuell, Netzjagd, cyberwolves am Dienstag, 19. Oktober 2010 von Sascha Moses – 1 Kommentar

Diese Netzjagd beginnt tiefschwarz, sammelt dann Daten und verliert sich zum Schluss im Sand.

Ein Frame-by-Frame-Filmprojekt gab es schon in der letzten Netzjagd, aber The Johnny Cash Project ist wirklich was Besonderes. Sieben Jahre nach dem Tod des Man in Black bring Universal den Song Ain’t No Grave mit einem Video raus, bei dem jedes Einzelbild von uns nachgemalt wird. Das Ganze wird dadurch nicht nur ziemlich tiefschwarz, sondern durch die tausenden verschiedenen Striche aller Beteiligten von pointillistisch über abstrakt zu fotorealistisch auch zu einem enorm persönlichen Testament des Künstlers. Es gibt noch viel zu malen – schwärzen wir’s an.

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